Gesten - gestern, heute, übermorgen

Ausstellung vom 25. September 2019 bis 23. Februar 2020 im Museum für Kommunikation Frankfurt

Die interaktive Ausstellung "Gesten - gestern, heute, übermorgen", die vom 25. September 2019 bis 23. Februar 2020 im Museum für Kommunikation Frankfurt zu sehen ist, macht Gesten und ihre vielfältigen Bezugspunkte zu aktuellen kulturellen sowie technischen Entwicklungen und Wandlungsprozessen erfahr- und erlebbar.

Wie hängen Gestik und Sprechen zusammen?
Welche Rolle spielen Gesten in der menschlichen Kommunikation?
Was teilen uns Gesten über unsere Sprache, Kultur und Technik mit?

Zuvor war die Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin und im Sächsischen Industriemuseum in Chemmitz zu sehen. Mit dem Video-Rundgang durch die Chemnitzer Räume kann für den Besuch in Frankfurt schon einmal vorgefühlt werden.

Neben einem Blick in die Geschichte der Gesten und der Gestenforschung lädt die Ausstellung auf rund 600 Quadratmetern unter anderem dazu ein, mit der flachen Hand virtuell um den Globus zu fliegen oder ein Kugellabyrinth zu steuern, sich gestikulierend in einer Holzwand zu spiegeln, einen virtuellen Tonkrug zu töpfern oder mit Hilfe von Gesten-Schmuck auszuprobieren, ob die „Merkel-Raute“ als Powergeste tatsächlich das Selbstbewusstsein stärkt.

Eine wissenschaftlich-künstlerische Kooperation der TU Chemnitz und des Ars Electronica Futurelab (Linz) mit dem Sächsischen Industriemuseum im Museum für Kommunikation Frankfurt. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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Einblick in die Ausstellung

Welche Rolle spielen Handbewegungen in der menschlichen Kommunikation? Was haben Gesten mit Objektgebrauch zu tun? In welchem Zusammenhang stehen Gesten mit Werkzeugen und Maschinen, die Funktionen der Hand ersetzen?

In den folgenden sieben Beispielen erhalten Sie einen ersten Eindruck, welche Themenbereiche Sie in der Ausstellung "Gesten - gestern, heute, übermorgen" im Museum für Kommunikation Frankfurt erwarten.

 

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Begleitprogramm

Neben öffentlichen Führungen und museumspädagogischen Angeboten bietet das Museum für Kommunikation Frankfurt ein umfangreiches Rahmenprogramm rund um die Ausstellung.

Alle Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Museums für Kommunikation Frankfurt.

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Buch zur Ausstellung

Gesten – gestern, heute, übermorgen. Vom Forschungsprojekt zur Ausstellung.

Herausgegeben von Ellen Fricke und Jana Bressem. Juli 2019

Mit Beiträgen von Jana Bressem, Angelika Bullinger-Hoffmann, Marianne Eisl, Ellen Fricke, Susanne Grassmann, Hannah Groninger, Georg Jahn, Werner Jauk, Golan Levin, Christopher Lindinger, Ines Lindner, Irene Mittelberg, Mathias Roloff, Daniel Rozin, Daniel Schöller, Manuel Schramm, Thomas Seeling, Martin Siefkes, Ulrike Thomas.

Weitere Informationen zum Ausstellungskatalog.

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Besuch planen

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 9–18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 11–19 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar

Eintrittspreise

Eintritt bis 18 Jahre 1,50 Euro
Eintritt ab 18 Jahre 5 Euro
Ermäßigter Eintritt Inhaber des Kulturpass
Eintritt frei ICOM-Mitglieder, Inhaber von Museumsufercard, Museumsufertickets, Begleitpersonen von Gruppen & Schulklassen
Aktion "freitags frei!" freitags freier Eintritt für Schulklassen & Gruppen

So erreichen Sie uns

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
60596 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0)69 60 60 0
Telefax +49 (0)69 60 60 666
E-Mail mfk-frankfurt*mspt.de

Aus der Innenstadt
U-Bahn-Linien U 1, U 2, U 3, U 8, Haltestelle „Schweizer Platz“

Vom Hauptbahnhof
U-Bahn-Linien U 4, U 5, Haltestelle „Willy-Brandt-Platz“
Straßenbahnlinie 16, Haltestelle „Otto-Hahn-Platz“
Bus 46, Haltestelle „Untermainbrücke

WLAN

Kostenfreies WLAN ist im gesamten Haus verfügbar

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Forschungsprojekt

MANUACT

Die Sonder­ausstellung ging aus dem Forschungs­projekt MANUACT hervor. Dieses untersucht den dreifachen Zusam­men­hang zwischen Händen, Dingen und Gesten am Arbeitsplatz und im Alltag. Der Zusam­men­hang zwischen Werk­zeugen und Technik, ihrer Hand­habung und Bedie­nung und der menschlichen Gestik, der lange Zeit kaum beachtet wurde, wird dabei aus einer linguistisch-semiotischen und einer arbeits­wissen­schaftlichen Forschungs­perspektive reflek­tiert und zugleich künstlerisch beleuchtet.

Das kurze Video vermit­telt einen ersten Ein­blick in das Forschungs­projekt MANUACT.

Wir danken der Künstlerin Anette Rose für ihre Unterstützung in der Antragsphase des Forschungsprojektes MANUACT von 2012 bis 2015 (www.anetterose.de).

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Idee

  • Idee, wissenschaftliche Konzeption und Gesamtleitung: Prof. Dr. Ellen Fricke in Verbindung mit dem MANUACT-Team der TU Chemnitz (Dr. Jana Bressem, Projektkoordination, Dr. des. Matthias Meiler, Johannes Müller-Viezens, Daniel Schöller, Dr. Martin Siefkes)
  • Ausstellungskonzeption, Dramaturgie, Kuratierung und Forschungspartner: Christopher Lindinger und Marianne Eisl, Ars Electronica Futurelab (Linz)
  • Wissenschaftliche Begleitung, Ausstellungskuratierung: Dr. Oliver Brehm, Anett Polig und das Team des Industriemuseums Chemnitz
  • Ausstellungsgestaltung: Helmstedt | Schnirch | Rom

Logo der TU Chemnitz
Logo der Ars Electronica Futurelab
Logo des Industriemuseums Chemnitz
Logo des BMBF
Logo des DLR
Logo der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Chemnitz
Logo der Kulturstiftung des Freistaates Sachsens

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Kooperationspartner

TU Chemnitz: Sprachwissenschaft und Arbeitswissenschaft

Das Forschungsprofil der TU Chemnitz fokussiert die Beziehung zwischen Mensch und Technik in einer von drei Kernkompetenzen. Diese fakultätsübergreifende Kooperation prägt auch das Projekt MANUACT, in dem die Professur Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation (Ellen Fricke) und die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement (Angelika Bullinger-Hoffmann) zusammenarbeiten.

  • Prof. Dr. Ellen Fricke und ihr Team nehmen die deutsche Sprache nicht nur als ein von ihren Verwendungskontexten abstrahiertes System in den Blick, sondern erforschen sie vor allem als Mittel der (Alltags-)Kommunikation in ihren reichhaltigen Funktionen und Verbindungen – auch zu anderen Zeichen: Wenn wir sprechen, verwenden wir bespielsweise nicht nur Stimme und Schrift, sondern werden als Personen sichtbar und greifbar, illustrieren Texte mit Bildern oder besprechen Filmbilder aus dem Off. Den redebegleitenden Gesten im immer multimodalen Kommunikationsprozess kommt an der Professur besondere Aufmerksamkeit zu. Die dort verankerte Arbeitsstelle Gestenforschung und Sprechwissenschaft (Leitung: Dr. Jana Bressem) zielt dabei auf konkrete Anwendungsperspektiven und verbindet an der TU Chemnitz Lehre, Forschung und Weiterbildung.
  • Die Bedienung von Robotern mit Gesten im Produktions- und Consumer-Bereich ist heute keine „Zukunftsmusik“ mehr.  Der Erfolg von innovativen Produkten und technischen Systemen ist jedoch wesentlich dadurch bestimmt, inwiefern diese bedienungs- und damit gebrauchstauglich gestaltet sind. Prof. Dr. Angelika C. Bullinger-Hoffmann forscht mit ihrem Team intensiv an der Schnittstellen zwischen Mensch und Technik in der Arbeits- und Lebenswelt von morgen. Lösungen werden dabei stets so gestaltet, dass sie die Anforderungen der späteren Nutzer erfüllen. Ziel der Forschungsarbeiten ist es, Methoden und Werkzeuge zur Gestaltung gebrauchstauglicher und breit akzeptierter Mensch-Technik-Schnittstellen, zu entwickeln.
Ars Electronica Futurelab (Linz)

Das Ars Electronica Futurelab, ein trans­diszipli­näres und viel­fach preis­gekröntes Medienkunst­labor, wurde 1996 gegründet. Es gilt international als eines der füh­renden außeruniversitä­ren Forschungs- und Entwick­lungs­institute auf den Gebieten der Medienkunst, Informations­ästhetik, Interaktions­design, Persuasive Techno­logy, Robotik oder Virtual Environ­ments. Das Labor kooperiert mit zahl­reichen Universi­täten und Unter­nehmen weltweit, entwickelt Zukunfts­strategien für große Konzerne und erschließt neue Märkte.

Wissenschaft­lerInnen, TechnikerInnen und Künst­lerInnen aus aller Welt und aus unterschiedlichs­ten Disziplinen entwerfen im Ars Electronica Futurelab inno­vative Konzepte, Projekte und Proto­typen in den Bereichen Medien­kunst, Architektur, Design, interaktive Ausstellungs­gestaltung oder Echtzeit­grafik.

Ars Electronica Futurelab

Sächsisches Industriemuseum Chemnitz

Das Industriemuseum Chemnitz wurde nach der deutschen Wiedervereinigung 1991 gegründet. Die Sammlung umfasst heute mehr als 22.000 Objekte, insbesondere aus den Bereichen Büromaschinen, Werkzeug- und Textilmaschinen, Produkte sächsischer Wirtschafts- und Sozialgeschichte, einschließlich Kunst.

Das Industriemuseum Chemnitz ist das Zentrum des Sächsischen Industriemuseums, zu dem außerdem drei technische Denkmale und Museen der Industriegeschichte gehören: die Tuchfabrik Gebr. Pfau Crimmitschau, das Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf und die Energiefabrik Knappenrode.

Sächsisches Industriemuseum Chemnitz

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Pressekontakt

Kontakt

Museum für Kommunikation Frankfurt

Regina Hock
Pressereferentin
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
60596 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0)69 60 60 351
Telefax +49 (0)69 60 60 666
E-Mail r.hock*mspt.de

Umfangreiche Pressematerialien zur Ausstellung finden Sie im Pressebereich des Museums für Kommunikation Frankfurt.

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– gestern, heute, übermorgen

MANUACT Symposium

Vom 14. bis 16. Februar 2018 führte das wissenschaftliche Symposium "Hände, Dinge, Gesten" international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Industriemuseum Chemnitz, um in drei Tagen über die sprachwissenschaftlichen und zeichentheoretischen Aspekte der Ausstellung vorzutragen. Dabei standen unter anderem Fragen zur Entstehung von Gesten im Vordergrund, wie sie neurologisch verankert sind und welche Rolle Gesten sowohl in der zwischenmenschlichen aber auch in der tierischen Kommunikation spielen.

Das damalige Tagungsprogramm können Sie dem Flyer entnehmen.

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Impressum

 
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Redaktion: Matthias Meiler (TU Chemnitz)
Gestaltung: visualstimuli
Kontakt

Prof. Dr. Ellen Fricke

E-Mail: sekretariat.efricke*phil.tu-chemnitz.de
Telefon: 0371 531-27220 (vormittags)
Telefax: 0371 531-27229

Besucheradresse:
Thüringer Weg 11, Raum 211
09126 Chemnitz

Anschrift:
Technische Universität Chemnitz
Philosophische Fakultät
Professur Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation
09107 Chemnitz

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